Holzschnitte:

Schon während des Studiums in Mainz wurde der Holzschnitt als eignende, graphische Technik ausgesucht und angeeignet. Neben dem Vorteil der Vervielfältigung reizte die einfache, archaische Technik und der Umgang mit dem eher sprödem und widerspenstigem Material. Die Umsetzung der Bildideen in den Farbholzschnitt war und ist auch erzieherisch, da hier Farbe und Form reduziert werden müssen und so neue Bildlösungen entstehen, die dann wieder in die anderen Arbeiten einfließen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine eigene Technik des Farbholzschnittes, in der Wuchsformen und Maserungen des Holzes in die künstlerische Komposition einbezogen werden. Die Farbholzschnitte werden in der Regel von 3-5 Druckstöcken auf einer Tiefdruckpresse mit Öl-Hochdruckfarben auf Japanpapier gedruckt.

Siehe auch Eigene Jahresgaben und Holzschnitt-Editionen

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